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RheinVokal startet in die Festivalsaison
Gestern ist die Fußballweltmeisterschaft mit dem Spiel Mexiko gegen Südafrika gestartet. Am Sonntag, 14.6. hat auch das Festival RheinVokal sein “Eröffnungsspiel”. Aber mit weitaus größerer Mannschaft. Bei uns geht es nicht gegeneinander, sondern miteinander, wenn die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern gemeinsam mit der finnischen Sopranistin Tuuli Takala Mahler und Sibelius auf den “Platz” bringt und sich unter der Leitung von “Teamchef” Pietari Inkinen die himmlischen Töne zuspielt.
Bei uns ist auch Italien dabei, wenn in der Woche darauf die große Etta Scollo mediterrane Klangwelten nach Boppard bringt, und in Neuwied Monteverdi und Händel auf Sting, Adele und Carlos Gardel treffen.
Seien Sie live dabei!
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Sibelius & Mahler in Koblenz
14.6.2026, 20 Uhr, Rhein-Mosel-Halle
Am Sonntag, 14.06., um 20 Uhr ist erstmals eine Mahler-Sinfonie beim Festival RheinVokal zu hören: Pietari Inkinen dirigiert in der Koblenzer Rhein-Mosel-Halle die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern in der zauberhaften Vierten mit ihren Anklängen an Mozart und Haydn, mit dem himmlischen Adagio und dem Gesang vom himmlischen Leben als Lied-Finale. Die Finnin Tuuli Takala ist die Sopranistin im Mahler-Lied und in den selten zu hörenden Orchesterliedern von Jean Sibelius. 2019 von Rolando Villazón noch als „Star von morgen“ präsentiert, ist sie heute selbst ein Star: Ensemble-Mitglied der Dresdner Semperoper und eine gefeierte Violetta auf vielen Bühnen.
KARTEN SIND NOCH AN DER ABENDKASSE ERHÄLTLICH
Tuuli Takala, Sopran
Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern
Pietari Inkinen, Dirigent
Jean Sibelius:
„Pohjolas Tochter“, Sinfonische Fantasie op. 49
Ausgewählte Orchesterlieder:
Nr. 1 „Höstkväll“ („Herbstabend“) aus Fünf Lieder op. 38, bearbeitet für Singstimme und Orchester
Nr. 6 „Illalle” („An den Abend“) aus Sieben Lieder op. 17, orchestriert von J. Kaipainen
Nr. 4 „Kaiutar“ („Die Echo-Elfe“) op. 72, Lied für Singstimme und Klavier, bearbeitet für Singstimme und Orchester von Jussi Jalas
Nr. 3 „Soluppgång“ („Sonnenaufgang“) aus Fünf Lieder op. 37
Nr. 4 „Var det en dröm?“ („War es ein Traum?“) aus Fünf Lieder op. 37, bearbeitet für Singstimme und Orchester von Jussi Jalas
„Luonnotar“, Tondichtung für Sopran und Orchester op. 70
Gustav Mahler:
Sinfonie Nr. 4 G-Dur
14.06.2026, 20 Uhr
Koblenz, Rhein-Mosel-Halle
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Lieder aus Sizilien in Boppard
20.6.2026, 19 Uhr, Stadthalle
Wenn Etta Scollo die Bühne betritt, öffnet sich ein Klangraum voller Geschichten, Sehnsucht und mediterraner Wärme. Seit Jahrzehnten zählt die Sängerin und Komponistin zu den prägenden Stimmen der sizilianischen Musik – und zu den faszinierendsten Künstlerinnen zwischen Chanson, Weltmusik und Klassik. Am Samstag, 20. Juni um 19 Uhr ist sie bei RheinVokal in der Stadthalle Boppard zu erleben.
Ein Konzert mit Etta Scollo ist mehr als ein musikalischer Abend: Es ist eine Reise zwischen Zeiten und Welten, in der sich Poesie und Musik auf berührende Weise begegnen. Ihre Kompositionen, inspiriert von großen Stimmen der Literatur wie Vincenzo Consolo, Salvatore Quasimodo und Mascha Kaléko, entfalten eine ganz eigene Magie. Mit ihrer unverwechselbaren, ausdrucksstarken Stimme verleiht Scollo den Texten Tiefe und Leuchtkraft – getragen von der feinfühligen, virtuosen Begleitung ihrer langjährigen musikalischen Weggefährten.
Ein Abend für alle, die Musik nicht nur hören, sondern spüren möchten.
Etta Scollo, Gesang und Gitarre
Susanne Paul, Violoncello, Vocals
Daniel Moheit, Akkordeon
Fabio Tricomi, Traditionelle Instrumente
Nach dem Konzert:
Bühnengespräch mit Etta Scollo und Sabine Fallenstein (SWR)
(präsentiert von Freunde der
Villa Musica e. V.)
Canzoni in movimento – Lieder in Bewegung:
Traditionelle Lieder aus Sizilien
Lyrik-Vertonungen
Eigenkompositionen
20.06.2026, 19 Uhr
Boppard, Stadthalle
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Monteverdi, Händel & Skyfall in Neuwied
21.6.2026, 18 Uhr, Herrnhuter Brüdergemeine
Zwischen Barock, Pop und einer Prise Jazz trifft sich am Sonntag, 21.06.2026 (18 Uhr) in der Herrnhuter Brüdergemeine in Neuwied ein außergewöhnliches Trio beim Festival RheinVokal: Die polnische Sopranistin Dorota Szczepańska singt Monteverdis “Lamento d’Arianna”, Händels “Lascia ch’io pianga” und Purcells Dido-Arie zur Begleitung von Aron Sariel an der Erzlaute und Peter Schwebs am Kontrabass. Von dort schlägt das Trio einen Bogen zu “Skyfall” von Adele, “Shape of My Heart” von Sting, Carlos Gardels “Volver”-Tango und angesagten Gaming-Soundtracks – Songs von heute über den alten Passacaglia-Bass aus dem Barock. Ein Programm, das Genregrenzen mühelos überwindet.
Dorota Szczepańska, Sopran
Alon Sariel, Erzlaute
Peter Schwebs, Kontrabass
Claudio Monteverdi:
Lamento der Arianna
Lamento della Ninfa
Georg Friedrich Händel:
Lascia ch’io pianga
Henry Purcell:
Music for a while
Ah, Belinda (Arie der Dido)
Thy hand, Belinda … When I am laid in earth
Johann Sebastian Bach:
„Air“ aus Orchestersuite Nr. 3 D-Dur
Sting: Shape of My Heart
Bob Telson: Calling You aus Bagdad Café
Adele: Skyfall
Joe Hisaishi:
Princess Mononoke (Titelsong aus dem gleichnamigen Animationsfilm)
Marcin Przybyłowicz:
The Wolven Storm (Priscilla’s Song aus dem Spiel The Witcher 3: Wild Hunt)
Carlos Gardel:
Volver (Tango-Lied)
u.a.
21.06.2026, 18 Uhr
Neuwied, Herrnhuter Brüdergemeine
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