Neuwied

Als barocke Neugründung ist Neuwied im Vergleich zu anderen rheinischen Städten relativ jung, steht aber auf geschichtsträchtigem Boden. 1653 gegründet, war Neuwied im ausgehenden 17. Jahrhundert eine der ersten Freistätten für Religionsflüchtlinge in Deutschland und entwickelte sich seit Mitte des 18. Jahrhunderts zu einer der frühesten Industriestädte des Landes.

Abtei Rommersdorf

Abtei Rommersdorf
Stiftsstraße 2
56566 Neuwied (im Stadtteil Heimbach-Weis)

Die Bauten und Gärten der ehemaligen Prämonstratenserabtei Rommersdorf stellen heute eine mittelalterliche Klosteranlage von erstaunlicher Geschlossenheit dar. Rommersdorf wurde im Jahre 1117 als Benediktiner-Kloster gegründet, doch schon um 1125 gaben die Mönche das Kloster wieder auf. 1135 holte der Trierer Erzbischof Albero von Montreuil Prämonstratenser aus Floreffe bei Namur im heutigen Belgien in den mittelrheinischen Ort. Sie kultivierten das Land und missionierten die Menschen.

Anfahrt:
A 61 bis Autobahnkreuz Koblenz;
wechseln auf A 48 Richtung Frankfurt/Koblenz;
Abfahrt Bendorf auf B 42 Richtung Bendorf/Neuwied;
Abfahrt Neuwied/Heimbach-Weis Richtung Heimbach-Weis;
Beschilderung „Rommersdorf“ folgen

Schloss Engers

Schloss Engers
Alte Schlossstr. 2
56566 Neuwied-Engers

Als Jagdschloss des Kurfürsten Johann Philipp von Walderdorff entstand an Stelle einer kurtrierischen Burg von 1759 bis 1762 der heute erhaltene Bau in seiner betonten Orientierung zum Rhein, dem eine kunstvolle Treppe zugewandt ist. Den weiträumigen Ehrenhof umschließen prachtvolle schmiedeeiserne Gitter zwischen Sandsteinpfeilern und zwei Wachthäuschen. Nach wechselvoller Geschichte, in der Schloss Engers auch als Militärschule, Lazarett und Klinik diente, nahm 1995 die rheinland-pfälzische Landesstiftung Villa Musica dort ihren Akademiebetrieb auf.

Anfahrt:
A 61 bis Autobahnkreuz Koblenz;
wechseln auf A 48 Richtung Frankfurt/Koblenz;
Abfahrt Bendorf auf B 42 Richtung Bendorf/Neuwied;
Abfahrt Neuwied/Engers;
Beschilderung „Villa Musica / Schloss Engers“ folgen;
Parkplätze finden Sie an der Martinskirche

Herrnhuter Brüdergemeine

Herrnhuter Brüdergemeine
Friedrichstraße 43
56564 Neuwied

Herrnhuter Brüdergemeine

Mitte des 18. Jahrhunderts ließ sich die Herrnhuter Brüdergemeine in Neuwied nieder. Auch die weltberühmten Möbelbauer Abraham und David Roentgen gehörten ihr an. Ein Zeugnis der Herrnhuter Architektur ist die Brüderkirche mit ihrem Betsaal, die sich harmonisch in die Häuserzeile des verträumten Viertels einreiht.

Anfahrt:
Die Herrnhuter Brüdergemeine befindet sich in einem ruhigen Viertel, nah am Zentrum von Neuwied (5 Fußminuten). Der Betsaal liegt in einem kurzen Fußgängerzonen-Bereich, Parkplätze befinden sich überall im Umfeld. Mit dem Auto erreichbar ist u.a. die „Engerser Straße“ in Neuwied. Die Friedrichstraße ist eine Querstraße dazu und mit wenigen Schritten von dort zu erreichen.