Bei der Fußball-EM hat sich Italien gestern ins Finale geschossen. Italienisch geht es auch bei RheinVokal weiter: Die italienische Sopranistin Francesca Lombardi Mazzulli singt Händel in der Sayner Hütte, und im Koblenzer Schloss erklingen Arien aus Don Giovanni und La clemenza di Tito.

Für beide Konzerttage sind noch Restkarten erhätlich.

Bitte beachten Sie auch unsere aktuellen Corona-Hinweise am Ende dieses Newsletters.

 
Händel in Italien

Händel auf dem Siedepunkt

10. Juli, Sayner Hütte

Wenn sie auf dem Podium steht, kochen die Gefühle hoch bis zum Siedepunkt: Die italienische Sopranistin Francesca Lombardi Mazzulli ist die Spezialistin für die extremen Affekte der Barockmusik. Am kommenden Samstag, 10. Juli, kann sie alle auf einmal zeigen beim RheinVokal-Konzert in der Sayner Hütte. „Händel in Italien“ heißt das Programm, das gleich zwei Mal zu hören ist, um 17 und 19 Uhr. Lombardi Mazzulli glänzt in den beiden größten und schwersten Kantaten, die Händel jemals geschrieben hat: „Delirio amoroso“, zu deutsch „Liebeswahn“, und „Agrippina“ über die Mutter Neros vor ihrer Hinrichtung. Das Barockorchester „L’arte del mondo“ heizt die Stimmung mit authentischen Barockklängen an.

10.07.2021, 17 Uhr
10.07.2021, 19 Uhr
Bendorf-Sayn, Sayner Hütte (Gießhalle)

Restkarten sind noch erhältlich beim Besucherzentrum Sayner Hütte unter Tel. 0 26 22 – 9 84 95 50

Francesca Lombardi Mazzulli, Sopran
l’arte del mondo
Susanne Regel, Oboe
Werner Ehrhardt, Künstlerische Leitung
Massimillano Toni, Cembalo und Leitung

Georg Friedrich Händel:
“Da quel giorno fatale” Delirio amoroso, Kantate für Sopran, Oboe/Blockflöte, Streicher und basso continuo HWV 99
“Dunque sarà pur vero” Agrippina condotta a morire, Kantate für Sopran, Streicher und basso continuo HWV 110

Benedetto Marcello:
Konzert d-Moll für Oboe, Streicher und basso continuo

Giovanni Lorenzo Gregori:
Aus dem Concerto grosso Nr. 3 aus Opera Seconda:
Largo – Allegro – Adagio e Staccato

 
Goldenes Prag

Goldenes Prag

16. Juli, Kurfürstliches Schloss Koblenz

So golden wie die tschechische Hauptstadt kann auch Koblenz leuchten – am Abend des 16. Juli beim Konzert „Goldenes Prag“ im Kurfürstlichen Schloss. Wenn die junge Sopranistin Sonja Grevenbrock das „Lied an den Mond“ von Dvorak anstimmt, bleibt kein Auge trocken. Dass sie ihre Gesangskunst an der Musikhochschule Mainz gelernt hat, schlägt eine weitere Brücke von der Moldau an den Rhein. „Goldenes Prag“ heißt der Abend nicht zufällig. Ein Kammerorchester aus jungen Tschechen und Deutschen schwelgt im Goldglanz von Dvoraks Streicherserenade. Viel Gold ist auch im Spiel, wenn zwei junge Solisten in Mozarts Doppelkonzert für Flöte und Harfe brillieren. Und die schönsten Arien aus Mozarts Prager Opern passen perfekt zur Goldkehle von Sonja Grevenbrock.

Bereits um 19 Uhr laden die Freunde der Villa Musica zum Künstlergespräch ein.

16.07.2021, 20 Uhr
Koblenz, Kurfürstliches Schloss
Es sind noch Restkarten erhältlich, bei uns im zentralen Vorverkauf (Tel. 0 26 22 – 92 64 250)

19 Uhr: Künstlergespräch mit Tomás Jamnik
Moderation: Barbara Harnischfeger
(Eintritt frei, Platzbuchung erforderlich)

Sonja Grevenbrock, Sopran
Stipendiaten der Villa Musica und der Tschechischen Kammermusikakademie
Tomás Jamnik, Violoncello und Leitung

Wolfgang Amadeus Mozart:
Arien aus Don Giovanni und La clemenza di Tito
Konzert für Flöte und Harfe C-Dur, KV 299

Antonín Dvorak:
“Lied an den Mond” aus Rusalka
Streicherserenade E-Dur, op. 22
Waldesruh und Rondo g-Moll für Violoncello und Streicher

 

Corona-Hinweise

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