Nr.8
Donnerstag, 20.07.2017 20:00 Uhr | Koblenz, St. Kastor

Mozart Requiem

Mozarts Requiem ist ein Fragment. Noch wenige Stunden vor seinem Tod hat Mozart an diesem Werk gearbeitet, in der Hoffnung, es noch fertig stellen zu können. So sind die Abbrüche und Leerstellen seines Manuskripts Monumente seines frühen Todes. Als solche inszeniert sie Georg Friedrich Haas. Der österreichische Komponist hat 2005 im Auftrag der Stiftung Mozarteum „Sieben Klangräume“ komponiert, die überall da ansetzen, wo Mozarts Handschrift endet. Er fügt den abrupten Abbrüchen, den Skizzen und Fragmenten Mozarts eigene Klanglandschaften hinzu, die so eigen und so anders sind, dass sie Mozarts Musik unangetastet lassen. Aus dem Requiem von Mozart wird so ein Requiem für Mozart. Als Introitus zu diesem Requiem-Szenario eröffnet Musik von Oliver Messiaen den Abend mit A-cappella-Werken, die dem Chor den Gesang der Unendlichkeit in die Kehle legen, als sei er eine utopische Orgel.

SWR Vokalensemble
SWR Symphonieorchester
Risto Joost, Leitung

Olivier Messiaen:
O sacrum convivium
Olivier Messiaen / Clytus Gottwald:
Louange a l‘Eternité de Jésus, aus: Quatuor pour la fin du temps, bearbeitet für 17-stimmigen Chor a cappella

Wolfgang Amadeus Mozart:
Requiem für Soli, vierstimmigen gemischten Chor und Orchester KV 626 (Fragment)

Georg Friedrich Haas:
Sieben Klangräume zu den unvollendeten Fragmenten des Requiems von W. A. Mozart für gemischten Chor und Orchester

! Live-Video-Stream durch SWR2

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