Nr.6
Donnerstag, 02.07.2015 20:00 Uhr | Neuwied, Schloss Engers

Liederabend

Wegen Erkrankung der Sängerin fällt das Konzert leider aus

Bereits gekaufte Karten können zurückgegeben werden.

Die programmatische Gegenüberstellung alter und neuer Vokalmusik ist ein Schwerpunkt des Festivals RheinVokal 2015, zu dem auch die deutsch-britische Sopranistin Sarah Wegener mit ihrem Liederabend einen profilierten Beitrag leistet. Zwischen dem romantischen Liedkosmos von Robert Schumann bzw. Joseph von Eichendorff und der zeitgenössischen Tonsprache von Friedrich Haas vermittelt die Zweite Wiener Schule in Gestalt von Alban Berg mit dessen selten aufgeführten Sieben frühen Liedern.

Sarah Wegener wurde binnen kurzer Zeit zu einer international gefragten Interpretin von Oper, Kammermusik, Lied und Neuer Musik. 2011 war sie in der Hauptpartie in Georg Friedrich Haas’ Oper „Bluthaus“ zu erleben und wurde für ihre Darstellung der Nadja von der Zeitschrift „Opernwelt“ in der Kategorie „Sängerin des Jahres“ nominiert. Schon 2009 hatte Sarah Wegener ein Werk von Friedrich Haas zur Uraufführung gebracht, mit dem sie nun auch bei RheinVokal zu hören sein wird: Der für sie komponierte Liederzyklus „… wie stille brannte das Licht“ rekurriert auf ihre besonderen Fähigkeiten in der Interpretation mikrotonaler Musik sowie auf ihren enormen Tonumfang, den sie dank einer makellosen Stimmtechnik immer wieder bis zu den äußersten Grenzen ausreizt.

Sarah Wegener Sopran
Cornelis Witthoefft Klavier

Robert Schumann:
Sechs Gesänge op. 107
Liederkreis, op. 39

Alban Berg: Sieben frühe Lieder

Georg Friedrich Haas:
… wie stille brannte das Licht (2009; für Sarah Wegener komponiert)
Nachts (Georg Trakl)
Stünd ich mit Dir auf Bergeshöh (Theodor Storm)
Erhört (August Stramm)
Maienregen (Else Lasker-Schüler)

Abendkasse: € 30/25/12*
*Kat. ohne Sicht