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Freitag, 19.07.2013 20:00 Uhr | Montabaur, Schloss Montabaur

Nur wer die Sehnsucht kennt

Nicht nur Goethes Mignon verspürte das schmerzliche Verlangen, das man Sehnsucht nennt. Seien es die leidenschaftlichen Empfindungen der Verlassenen bei Louise Labé oder Elisabeth Barrett-Browning oder die volksliedhaften Texte aus dem Serbischen und Böhmischen der Brahmsvertonungen: In ihnen allen spiegelt sich die Seele der liebenden Frau in den unterschiedlichsten Facetten wider.

Christina Landshamer, Sopran
Gerold Huber, Klavier

Robert Schumann:
Lieder und Gesänge aus Goethes „Wilhelm Meister“:
- Nur wer die Sehnsucht kennt, op.98a/3
- Heiß mich nicht reden, heiß mich schweigen, op.98a/5
- So lasst mich scheinen, bis ich werde, op. 98a/9
- Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn, op. 98a/1
Aufträge op. 77/5
Röselein, Röselein! op. 89/6; Lied der Suleika, op. 25/9; Aus den östlichen Rosen, op. 25/25; Liebeslied, op. 51/5

Viktor Ullmann:
Drei Sonette aus dem Portugiesischen, op. 29
Six Sonnets de Louise Labé, op. 34

Johannes Brahms:
Gold überwiegt die Liebe: Sternchen mit dem trüben Scheine, op. 48/4
Mädchenlied: Ach, und du mein kühles Wasser, op. 85/3 ; Mädchenlied, op.107/5
Das Mädchen: Stand das Mädchen am Bergesabhang, op.95/1
Sehnsucht: Mein Schatz ist nicht da, ist weit überm See, op. 14 Nr. 8;
Klage II: O Felsen, lieber Felsen, op. 69/2
Des Liebsten Schwur: Ei, schmollte mein Vater nicht, op. 69/4;
Mädchenfluch: Ruft die Mutter, ruft die Tochter, op. 69/9

Abendkasse: 30,00 EUR