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Freitag, 29.07.2011 19:00 Uhr | Oberwesel, Liebfrauenkirche

Via crucis

Er wollte „den Speer möglichst weit in die Zukunft schleudern“. Das hatte sich Franz Liszt im Alter vorgenommen. Seine späten Werke haben kaum mehr etwas mit denen des brillanten Klaviervirtuosen gemein. Sie sind oft schroff, kühn und karg in ihren Mitteln. Dabei verfügt Liszt in „Via crucis“, dem Kreuzweg, frei über verschiedenste Stile. Von Gregorianik und Bach-Choral bis hin zum Parsifal-Zitat. Bemerkenswert ist auch die Fassung, die Rupert Huber zusammen mit dem ChorWerk Ruhr, dem Spitzenensemble der RuhrTriennale, wählt: nämlich nicht mit Orgel-, sondern Klavierbegleitung. Sie ist hochkarätig besetzt mit dem Klavierduo Grau-Schumacher, das mit Bach’schen Choralvorspielen auch seinen eigenen Auftritt erhält.

Franz Liszt: Drei Kirchenhymnen und „Via crucis“ Johann Sebastian Bach: Choralvorspiele, bearbeitet für Klavier zu vier Händen von György Kurtág

Aufzeichnung durch SWR2

Vorverkauf unter 0 67 44 – 71 06 24 / Tourist Information Oberwesel, sowie im zentralen Vorverkauf unter 0 26 22 – 9 26 42 50.

(Abendkasse 25,00|20,00|12,00 EUR)

Kat. 3 ohne Sicht