Bendorf-Sayn

Sayn liegt an den Ausläufern des Westerwaldes, zwischen Koblenz und Neuwied. Die Geschichte des Bendorfer Stadtteils ist eng mit den Grafen von Sayn, den Vorfahren des heutigen Fürstenhauses zu Sayn-Wittgenstein, verbunden. Ausgrabungen auf dem Burgberg ergaben, dass der Ort bereits in der Bronzezeit besiedelt war. Besonderer Anziehungspunkt ist der von Fürstin Gabriela zu Sayn-Wittgenstein-Sayn initiierte und im Schlosspark geschaffene Garten der Schmetterlinge, in dem inmitten einer tropischen Pfalnzenwelt hunderte von exotischen Faltern aus nächster Nähe zu betrachten sind.

Sayner Hütte

Sayner Hütte
In der Saynhütte 10
56170 Bendorf-Sayn

Die historische Gießhalle gilt als erster Industriebau mit einer tragenden Gusseisenkonstruktion und zählt zu den bedeutendsten Zeugnissen der frühindustriellen Epoche in Deutschland. Die 1828 von Carl Ludwig Althans errichtete Hallenkonstruktion nimmt mit ihrem hohen gestalterischen Anspruch einen herausragenden Platz in der europäischen und weltweiten Architekturgeschichte ein. Sie wurde im Jahr 2010 von der Bundesingenieurkammer als „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“ geehrt.